Auslandskrankenversicherung

Arztkosten im Ausland

Wer seinen Urlaub im Ausland verbringen möchte, sollte darauf achten, dass eine Auslandskrankenversicherung vorhanden bzw. abgeschlossen ist. Denn sollte diese fehlen, kann es bei Erkrankungen, Verletzungen oder Unfällen zu enormen Komplikationen hinsichtlich der Behandlungskostenübernahme kommen.

Während europaweit die Leistungen im Ausland von den gesetzlichen Krankenversicherungen zwar nur bis zur Höchstgrenze in Deutschland übernommen werden, erhalten Sie außerhalb der EU hingegen gar keine Erstattung mehr. Verbringen Sie Ihren Urlaub also beispielsweise in Italien, werden die Kosten eventuell übernommen. Besuchen Sie hingegen zum Beispiel das nordafrikanische Algerien haben Sie kein Anrecht auf eine Kostenrückerstattung.

Durch drastische Temperaturveränderungen, Wetterumstellung, hohe Luftfeuchtigkeit oder Zeitumstellung können dem Körper mehr zugesetzt werden, als man erwarten würde. Daher ist es empfehlenswert eine Auslandskrankenversicherung vor Antritt der Reise abzuschließen, um ungewollte Kosten zu vermeiden.

Da man bei Komplikationen im Ausland häufig in eine Privatklinik eingeliefert wird, muss man – bei Fehlen einer Auslandskrankenversicherung – einen Teil der Behandlungskosten selbst übernehmen. Gewöhnlich kann man für einen minimalen Betrag von weniger als fünf Euro für 14 Tage Kosten im drei- zum Teil sogar vierstelligen Bereich vermeiden. Mit Abschluss einer Auslandskrankenversicherung wird ein Versicherungsschein ausgestellt. Mithilfe dieses Bescheids kann zwischen Krankenhaus und Versicherer direkt Kontakt hergestellt und eine Kostenübernahme vereinbart werden, so dass Ihr eigenes Budget davon nicht betroffen ist.

Bei all der Urlaubsvorfreude also nicht die Auslandskrankenversicherung vergessen!

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