
Aug 26, 2009
Eine Verdunklung der Zähne kann viele Gründe haben: Medikamente, Koffein oder Tabak zum Beispiel. Eine gewisse Verfärbung der Zähne ist im Laufe der Zeit unumgänglich. Leider hilft bei dunklen Zähnen auch kein ordentliches und regelmäßiges Zähne putzen mehr. Der letzte Weg ist für viele Betroffene eine Zahnaufhellung. Bei der Zahnaufhellung, auch Bleaching genannt, wird meist ein Gel aufgetragen, dass Wasserstoffperoxid (H2O2) enthält, die in den Zahn eindringen und dort die im Zahn enthaltenen Farbstoffe chemisch verändern und aufhellen.
Entscheidet man sich zu einer Zahnaufhellung, hat man mehrere Möglichkeiten. Man kann Bleaching-Produkte in der Drogerie oder in der Apotheke kaufen und dann die Zahnaufhellung alleine zu Hause durchführen. Hierbei kann insbesondere im Vergleich zu einer professionellen Zahnaufhellung bei einem Zahnarzt viel Geld gespart werden. Qualität und Ergebnisse, der rezeptfrei zu erhaltenen Bleaching-Produkte unterscheiden sich aber deutlich. Übertreibt man den Wunsch nach weißen Zähnen kann es zu einer Ausdünnung des Zahnschmelzes kommen. Andere Nebenwirkungen können eine höhere Temperaturempfindlichkeit sowie eine aufgeraute Zahnoberfläche sein. Letztere Nebenwirkungen sind allerdings meist von temporärer Natur. Bei einer Zahnaufhellung sollte zudem beachtet werden, dass die Zähne gesund und ohne Füllungen sind. Bei einem Loch im Zahn kann das Gel starke Schmerzen hervorrufen. Hat man bereits eine Füllung, so ist es möglich, dass die Zähne nach dem Aufhellen weißer sind als die Füllung. Kein schönes Ergebnis, wenn die Zähne auf einmal fleckig erscheinen…
Um ein ideales Ergebnis zu erzielen und sicher zu gehen, dass nach der Zahnaufhellung keine böse Überraschung wartet, sollte in allen Fällen ein Zahnarzt zu Beratungszwecken herangezogen werden. Wer ganz auf der sicheren Seite stehen möchte, der sollte sich für eine Zahnaufhellungsbehandlung beim Zahnarzt oder in einem Bleaching-Center entscheiden. Um hier möglichst kostengünstig zu dem Traum von weißen Zähnen zu gelangen, empfiehlt es sich die Preise mehrerer Zahnärzte zu vergleichen.

Mai 22, 2009
Laut einem Bericht auf ShortNews.de fordert der Chef Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein eine Erhöhung der Praxisgebühr auf 25 €. Diese Gebühr soll dann auch bei jedem Arztbesuch fällig werden.
Der Chef Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein begründet das damit, dass den Versicherten noch das Gefühl dafür fehle, welche Kosten bei einem Arztbesuch entstehen würden. Für Überweisungen zu einem Facharzt sollen ebenfalls Gebühren fällig werden.
Für Chronischkranke soll aber eine Sonderregelung gefunden werden, um diese nicht übermäßig zu belasten.

Mai 18, 2009
Zahnersatz Patienten können sich über ein Urteil des Berliner Finanzgericht freuen. Am 28.11.2008 hat das Finanzgericht Berlin-Brandenburg ein Urteil gefällt, dass einem Patienten zugesteht ab einer gewissen Grenze, seine Implantatsbehandlung steuerlich geltend zu machen. Der Patient musste sich einer 14.000€ teure Behandlung unterziehen lassen, von der er nur 2500€ erstatte bekam. Den restlichen Betrag von 11.500€ wollte er steuerlich geltend machen was aber abgelehnt wurde. In seiner Klage argumentierte er dass es sich bei der Behandlung nicht allein um eine ästhetische Versorgung, sondern in erster Linie um eine medizinisch anerkannte Behandlungsmethode, die das funktionelle Kauen wieder herstelle und den Abbau des Kieferknochens verhindere, handelt.
Erfüllt man die erforderlichen Faktoren die das Gericht als Bedingungen stellte, Faktoren wie Gehalt und Familienstand, ist ab jetzt erlaubt diesen Betrag als außergewöhnliche Belastung bei der Steuerklärung geltend zu machen.
Mit Sicherheit hilft dieses Urteil auch vielen anderen Patienten sich den Traum eines guten und hochwertigen Zahnersatzes zu erfüllen.

Feb 19, 2009
Wie der Vorstandschef der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) mitteilte, deckte die KKH im vergangenen Jahr über 1000 Fälle von Abrechnungsbetrug auf. Mehr als die Hälfte der Betrugsfälle ist dabei auf Ärzte und Physiotherapeuten zurück zu führen.
Der dabei entstandene Schaden beziffert sich auf mehr als eine Millionen Euro. Schätzungen zu folge entsteht den Krankenkassen ein jährlicher Schaden von 20 Millionen Euro durch Abrechnungsbetrug.

Feb 13, 2009
Laut den Angaben der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) haben gesetzliche im letzen Jahr 1,67 Milliarden Euro im letzen Jahr für Medikamente auf Rezept zugezahlt. Das ist ein Anstieg um ca. 48 Millionen Euro im Gegensatz zu 2007.
Die Zugezahlten Beträge der Versicherten, werden von den Apotheken an die gesetzlichen Krankenkassen weitergeleitet.
Ca. 300 Arzneimittel seit Jahresanfang Zuzahlungsfrei
Seit Anfange 2009 sind weitere 298 Medikamente nicht mehr Zuzahlungspflichtig. Damit sind derzeit in Deutschland ca. 11.000 Arzneien Zuzahlungsfrei.
Hauptgrund für den Wegfall der Zuzahlungspflicht, sind die starken Preissenkungen seitens der Hersteller. Durch diese Preissenkung, fallen die Medikamente unter eine bestimmte Grenze, ab der die Medikamente auch ohne Zuzahlung ausgegeben werden dürfen.
Vor allem sind Medikamente gegen Bluthochdruck, Cholesterin, Magenbeschwerden und Arzneien für Diabetiker von den Preissenkungen betroffen.

Jan 14, 2009
Laut den Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) weist Berlin die höchste Dichte an Zahnärzten auf. So waren im ersten Halbjahr 2008 in Berlin 3.123 Zahnärzte zugelassen. Statistisch betrachtetet kommen so auf einen Zahnarzt 880 Einwohner. Damit liegen Berliner Zahnärzte mit knapp 400 Patienten weniger bei der Anzahl der Patienten deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 1.277 Patienten pro Zahnarzt.
Zahnarzt Angst Tipps erhalten Sie hier: Zahnarzt Berlin

Jan 13, 2009
Das Verfahren der Ceramic Reconstruction, kurz CEREC, ist ein Verfahren zur Herstellung von Zahnersatz aus Keramik. Im Gegensatz zu herkömmlichem Zahnersatz wird dieser nicht in einem Zahnlabor gefertigt, sondern kann direkt in der Praxis hergestellt werden. Das hat den Vorteil, dass man den Zahnersatz in derselben Behandlung eingliedern kann, in welcher der Zahn auch präpariert wurde. Das Herstellen und Anbringen von mit CEREC gefertigtem Zahnersatz gliedert sich in mehrere Schritte:
1. Schritt der Behandlung mit CEREC gefertigtem Zahnersatz
Im ersten Schritt müssen sämtliche kariöse Stellen am Zahn entfernt werden. Wie viel Zahnmaterial entfernt werden muss, hängt davon ab, welcher Zahnersatz später eingegliedert werden soll. Soll eine künstliche Zahnkrone aufgesetzt werden, muss der Zahn rundherum stark beschliffen werden. Bei einem Inlay reicht es aus, wenn die kariöse Stelle am Zahn entfernt wurde.
2. Schritte der Behandlung mit CEREC gefertigtem Zahnersatz
Der präparierte Zahn wird nun mittels einer speziellen Kamera abgetastet, um daraus ein dreidimensionales Modell des Zahns zu erstellen. Anhand dieses Modell berechnet nun das CEREC-System die optimale Form für den Zahnersatz.
3. Schritt der Behandlung mit CEREC gefertigtem Zahnersatz
Anschließend fräst das System diesen aus einem Keramikrohblock heraus. Der gesamte Vorgang, vom Erstellen des 3D-Modells bis zum fertigen Zahnersatz, dauert in der Regel zwischen 20 und 40 Minuten.
Vor- und Nachteile des CEREC-Verfahrens
CEREC-gefertigter Zahnersatz ist im Gegensatz zu Zahnersatz aus dem Zahnlabor nicht ganz so passgenau. Aus ästhetischer Sicht ist CEREC-gefertigter Zahnersatz meist zufriedenstellend, da Keramik natürlichem Zahnmaterial sehr ähnlich sieht.
Der größte Vorteil ist aber, wie oben bereits gesagt, dass der Zahnersatz fast unmittelbar nach der Präparation des Zahnes eingesetzt werden kann. Hierdurch entfallen auch die Kosten für einen zweiten Zahnarzttermin, die Kosten für provisorischen Zahnersatz (z.B. eine provisorische Krone) und die Kosten für das Zahntechnische Labor. Zwar kommen dafür die Kosten für das CEREC-System hinzu, diese sind meist aber geringer als die oben genannten Gesamtkosten für herkömmlichen Zahnersatz. Auf diesem Weg kann man auch gut an den Zahnarztkosten sparen.

Dez 23, 2008
Wie ich bereits zum Thema Zahnprophylaxe beschrieben habe, kann der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt bares Geld sparen. Ein weiteres Thema, das mit dem regelmäßigen Zahnarztbesuch zusammenhängt, ist das – vor allem zum Ende des Jahres hin oft erwähnte – Bonusheft..
Wer bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, sollte mindestens einmal, aber besser zweimal im Jahr seinen Zahnarzt aufsuchen, um die Zahngesundheit überprüfen zu lassen. Dadurch können nicht nur Karies oder Parodontose rechtzeitig erkannt werden, sondern man kann sich diese Zahnarztbesuche in sein Bonusheft eintragen lassen. Wer nun fünf Jahre in Folge regelmäßig seinen Zahnarzt mindestens einmal zur Vorsorgeuntersuchung aufsucht, erhält 20 Prozent Bonus auf Zahnersatz von der Kasse. Wichtig ist, dass man seinen Zahnarzt jedes Jahr ohne Unterbrechung besuchen muss. Patienten, die das über einen Zeitraum von zehn Jahren aufweisen können, erhalten sogar einen Bonus von 30 Prozent. Gerade vor Weihnachten sind deshalb viele Zahnarztpraxen besonders gut besucht, weil die Patienten kurz vor Jahresende noch ihren Stempel im Bonusheft abholen wollen – viel Arbeit für die Zahnärzte, aber ein Gutes für die Zahngesundheit!
Wer nun regelmäßig den Zahnarzt aufsucht und sein Bonusheft sorgfältig führt und pflegt, kann bei den Kosten für Zahnersatz viel sparen. Und abgesehen davon, dass man Zahnarztkosten sparen kann, gibt man dem Zahnarzt auch die Möglichkeit, Zahnerkrankungen möglichst früh festzustellen. Eine solche Früherkennung kann in der Folge schmerzvolle Behandlungen ersparen.

Dez 16, 2008
Seit Januar 2005 ist das neue Bezuschussungssystem für Zahnersatz in Kraft. Dieses System sieht vor, dass von den gesetzlichen Kassen, nur noch die sogenannten Regelversorgungen bezuschusst werden. Das bedeutet, dass wenn ein Patient einen höherwertigen Zahnersatz wünscht, die Kasse trotzdem nur den Festzuschuss für die Regelversorgung zahlt. Wobei man anmerken muss, dass in dem meisten Fällen dieser Festzuschuss nicht einmal die Kosten für die Regelversorgung deckt. Die Kosten für den Zahnersatz, die nicht von der Kasse getragen werden, muss dann der Patient selbst tragen. Dieser Betrag, den der Patient selbst tragen muss, nennt man Eigenanteil.
An einem Beispiel wird das ganze deutlicher:
Muss ein kariöser Zahn im Backenzahnbereich mit einer Krone versorgt werden, wird die Kasse nur den Festzuschuss für eine künstliche Zahnkrone aus Nicht-Edelmetall ohne Verblendung zahlen. Wünscht der Patient nun eine verblendete Gold Krone, muss er die Kosten die für den Zahnersatz die über den Festzuschuss hinaus gehen selbst tragen.
Je nach Umfang der Arbeit und dem gewünschten Material, kann der Eigenanteil schon mal bis zu 5.000 € gehen. Es gibt aber auch Zahnarztleistungen die von der Krankenkasse gar nicht bezuschusst werden, wie z.B. die professionelle Zahnreinigung oder eine Implantatssetzung. Diese Leistungen werde auch Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) oder privat Leistungen genannt.
Um nun an den Zahnarztkosten sparen zu können, gibt es die Möglichkeit, den Zahnersatz auszuwählen, der von den Kassen als Regelversorgung vorgesehen ist, da bei diesem eben auch der Großteil der Kosten von der Kasse getragen wird. So beträgt der Eigenanteil für eine Nichtedelmetall-Krone ca. 250 € (ohne Bonus oder Härtefallregelung). Bei einer Krone aus Edelmetall, also Gold beträgt der Eigenanteil ca. 350 €. Also 100 € mehr und das nur bei einer Krone. Bei einer aufwendigen Prothesen Behandlung können die Kosten dementsprechend nach oben steigen.

Dez 10, 2008
Viele gesetzlich Versicherte stellen sich die Frage, ob es sinnvoll ist, eine private Zusatzversicherung abzuschließen. Mittlerweile gibt es eine Fülle an verschiedenen Versicherungen, egal ob es um Zahnersatz beim Zahnarzt, Akupunktur oder die Brille geht. Es ist nur fraglich, ob solche Zusatzversicherungen Sinn machen und ob man damit wirklich an den Arztkosten sparen kann.
Welche Versicherung für wen sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab: So spielt natürlich der individuelle Gesundheitszustand eine wichtige Rolle, aber auch das Alter und das Geschlecht sind von Bedeutung. Für Familien mit Kindern mag es zum Beispiel sinnvoller sein als für sportliche Singles mit guten Zähnen.
Um nun sicher zu gehen, keine unnötigen oder unnützen Zusatzversicherungen abzuschließen, lautet die Devise: Die Angebote vorher gründlich prüfen und verschiedene Versicherungen vergleichen. Besonderes Augenmerk sollte man dabei auf Versicherungspakete legen, da diese unter Umständen neben nützlichen Zusatzversicherungen auch weniger sinnvolle enthalten können, die man aber mitbezahlt. Auf jeden Fall sollte man die Angebote von verschiedenen Krankenversicherungen miteinander vergleichen, da sich diese nicht nur durch die Kosten unterscheiden, sondern auch durch die Leistungen der Versicherung. So tragen manche Versicherer die Kosten für bestimmte Behandlungen nur bis zu einem gewissen Höchstbetrag. Auch sollte man die Kosten der gesetzlichen Versicherer vergleichen, weil sich die Leistungen auch hier deutlich unterscheiden können.
Beachtet man diese Punkte, kann man im Ernstfall tatsächlich an den Arztkosten sparen. Grundsätzlich ist es eben nur wichtig, die Zusatzversicherungen bzw. die private Krankenversicherung gründlich und sorgfältig auszuwählen.