Browsing the archives for the Arztkosten tag.

Wann zahlt die Krankenkasse bei einer festen Zahnspange zu?

Zahnarzt

Ungefähr 70% der Deutschen bekommen im Laufe ihres Lebens eine Zahnspange. Nun ist es so, dass die gesetzlichen Krankenkassen seit Januar 2002 die Kosten für eine Behandlung mit einer Zahnspange nur noch unter bestimmten Bedingungen übernehmen. Zum einen muss der Patient unter 18 Jahren alt sein und zum anderen muss eine starke Beeinträchtigung der Funktion des Kiefers und der Zähne vorliegen. Dazu zählen: Sprechen, Atmen, Beißen und Kauen. Ebenfalls muss die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung mit einer festen Zahnspange übernehmen, wenn davon auszugehen ist, dass zukünftig eine der oben genannten Funktionen beeinträchtigt sein wird.
Trifft das nicht zu, muss der Patient die Kosten selbst tragen, was dann mit bis zu 7.000 Euro zu Buche schlagen kann. Besonders für Patienten, die über 18 Jahre alt sind, ist das problematisch, da die Krankenkasse die Kosten nur übernimmt, wenn die Zahn- und Kieferfehlstellung so stark ist, dass eine kieferorthopädische und eine kieferchirurgische Behandlung notwendig sind.
Um hier an den Arztkosten zu sparen, sollte man sich auf jeden Fall einen Kostenvoranschlag ausstellen lassen und diesen bei der Krankenkasse einreichen. Fragen kostet ja bekanntlich nichts. Weigert sich die Kasse, die Kosten für die Behandlung mit der festen Zahnspange zu übernehmen, sollte man prüfen, ob man die Arztkosten steuerlich geltend machen kann bzw. diese von der Steuer absetzen kann.
Eine weitere Möglichkeit, an den Arztkosten zu sparen, ist, rechtzeitig eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen, die zumindest einen Teil der Kosten deckt. Je nach Tarif kann sich das lohnen und man kann kräftig Arztkosten einsparen.

Update vom 15.06.2010: Da verschieden Versicherungsgesellschaften bzw. Anbieter verschieden Formen von Zahnzusatzversicherungen mit unterschiedlichen Leistungen und Preisen anbieten, empfiehlt es sich vorab diese genau zu vergleichen, um eine für die eigenen Situation passende Versicherung zu finden.

No Comments

Auslandskrankenversicherung

Arztkosten im Ausland

Wer seinen Urlaub im Ausland verbringen möchte, sollte darauf achten, dass eine Auslandskrankenversicherung vorhanden bzw. abgeschlossen ist. Denn sollte diese fehlen, kann es bei Erkrankungen, Verletzungen oder Unfällen zu enormen Komplikationen hinsichtlich der Behandlungskostenübernahme kommen.

Während europaweit die Leistungen im Ausland von den gesetzlichen Krankenversicherungen zwar nur bis zur Höchstgrenze in Deutschland übernommen werden, erhalten Sie außerhalb der EU hingegen gar keine Erstattung mehr. Verbringen Sie Ihren Urlaub also beispielsweise in Italien, werden die Kosten eventuell übernommen. Besuchen Sie hingegen zum Beispiel das nordafrikanische Algerien haben Sie kein Anrecht auf eine Kostenrückerstattung.

Durch drastische Temperaturveränderungen, Wetterumstellung, hohe Luftfeuchtigkeit oder Zeitumstellung können dem Körper mehr zugesetzt werden, als man erwarten würde. Daher ist es empfehlenswert eine Auslandskrankenversicherung vor Antritt der Reise abzuschließen, um ungewollte Kosten zu vermeiden.

Da man bei Komplikationen im Ausland häufig in eine Privatklinik eingeliefert wird, muss man – bei Fehlen einer Auslandskrankenversicherung – einen Teil der Behandlungskosten selbst übernehmen. Gewöhnlich kann man für einen minimalen Betrag von weniger als fünf Euro für 14 Tage Kosten im drei- zum Teil sogar vierstelligen Bereich vermeiden. Mit Abschluss einer Auslandskrankenversicherung wird ein Versicherungsschein ausgestellt. Mithilfe dieses Bescheids kann zwischen Krankenhaus und Versicherer direkt Kontakt hergestellt und eine Kostenübernahme vereinbart werden, so dass Ihr eigenes Budget davon nicht betroffen ist.

Bei all der Urlaubsvorfreude also nicht die Auslandskrankenversicherung vergessen!

No Comments

Höhere Praxisgebühr gefordert

Allgemein

Laut einem Bericht auf ShortNews.de fordert der Chef Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein eine Erhöhung der Praxisgebühr auf 25 €. Diese Gebühr soll dann auch bei jedem Arztbesuch fällig werden.
Der Chef Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein begründet das damit, dass den Versicherten noch das Gefühl dafür fehle, welche Kosten bei einem Arztbesuch entstehen würden. Für Überweisungen zu einem Facharzt sollen ebenfalls Gebühren fällig werden.

Für Chronischkranke soll aber eine Sonderregelung gefunden werden, um diese nicht übermäßig zu belasten.

No Comments

Durch LASIK-Operation im Ausland Arztkosten sparen

Arztkosten im Ausland

Zunehmend mehr Menschen in Deutschland sind auf eine Sehhilfe angewiesen. Laut aktuellen Zahlen benötigen allein schon ca. 40 Millionen Menschen in Deutschland eine Brille. Für manche bedeutet das Tragen einer Sehhilfe jedoch eine – mehr oder mindere – Beeinträchtigung der Lebensqualität.

Eine sehr beliebte Methode, um Fehlsichtigkeiten zu beheben, ist die LASIK (Kurzform für Laser in Situ Keratomileusis). Die LASIK wird zur Refraktiven Chirurgie gezählt. Mit einer Erfolgsquote von ca. 90% liefert diese Behandlungsmethode auch sehr gute Ergebnisse. Einziges Manko: Die meist sehr hohen Kosten. So kann eine LASIK in Deutschland bis zu 5.000 Euro kosten, je nach Sehschwäche. Viele Patienten gehen deshalb ins Ausland, um dort an den Arztkosten zu sparen. So locken Kliniken in Polen, der Türkei oder der Slowakei mit günstigen Angeboten unter 1.000 Euro. Das im ersten Moment sehr attraktive Angebot birgt aber auch gleichzeitig mehrer Nachteile im Vergleich zu Angeboten von deutschen Augenärzten.

Zum einen gibt es immer wieder Berichte von Patienten, die über Beschwerden klagen, nachdem sie sich im Ausland operieren haben lassen. Auch Verbraucherschützer warnen vor den erhöhten Risiken einer LASIK-Operation im Ausland. Außerdem lässt sich z.B. im Internet nur deutlich schwerer recherchieren ob ein Arzt mehr oder weniger empfehlenswert ist.
Ein weiterer Nachteil ist, dass man wegen späterer Nachbesserungen oder Folgeuntersuchungen in das Land zurückreisen muss, in welchem man sich operieren hat lassen, um diese als Garantieleistungen geltend machen zu können.

Ein dritter und ebenfalls nicht zu unterschätzender Nachteil sind mögliche auftretende Sprachbarrieren. In der Regel sprechen Augenärzte, welche Deutsche im Ausland behandeln, auch Deutsch. Hier stellt sich nur die Frage, wie gut sie Deutsch sprechen und wie gut sie einen beraten können. Denn wenn es um die Beratung geht, sollte der Arzt einen auf jeden Fall gut verstehen und er sollte auch über mögliche Risiken und Nebenwirkungen verständlich aufklären können.
Schließlich sollte man auch noch bedenken, dass auch Kosten durch die Reise und Übernachtung entstehen. Wenn man das alles zusammen nimmt, bleibt von der Ersparnis oftmals gar nicht mehr so viel übrig. Mich wundert zudem immer wieder, wie Leute einen Urlaub mit einer Augenlaser- oder Zahnbehandlung verbinden wollen. Also, ich kann mir Schöneres vorstellen, wenn ich mal ausspannen will!

Aber das Wichtigste ist sowieso, dass man seine Gesundheit nicht für ein vermeintliches Schnäppchen „verkauft“ – Urlaub hin oder her.

No Comments

Durch Vorsorge bei den Zahnarztkosten sparen

Allgemein, Zahnarzt

Wer mindestens zweimal im Jahr zu seinem Hauszahnarzt geht, um dort eine Professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen, schont nicht nur seine Zähne, sondern auch den Geldbeutel. Durch diese umfangreiche Prophylaxe wird Zahnkrankheiten wie Karies oder Parodontitis vorgebeugt. Die Kosten muss man zwar komplett selbst tragen, kann jedoch deutlich kostenintensivere Zahnbehandlungen vermeiden und so auch an den Zahnarztkosten sparen. Hierzu ein kleines Beispiel:

Ist ein Zahn mal so stark durch Karies beschädigt worden, dass man diesen überkronen muss, kann dass schon mal gut zwischen 300 und 500 Euro kosten. Je nach Krankenkasse muss man dann selbst noch zwischen 200 und 300 Euro zuzahlen. Zahnarztkosten, die man sich unter Umständen hätte sparen können, wobei dass noch vergleichsweise harmlos wäre.
Angenommen, man verliert einen Zahn durch Parodontitis: Wenn die Lücke mit einer Brücke versorgt werden soll, kann das bis zu 1.000 Euro kosten, je nach Zuschuss der Kasse. Bei einem Implantat wird das dann nochmal teurer, besonders deswegen, weil die Kasse die Implantatssetzung nicht bezuschusst. Lediglich an den Kosten für die Krone beteiligen sich die gesetzlichen Krankenversicherungen. Da können dann Kosten von bis zu 2000 Euro oder mehr entstehen.
Geht man jedoch oft genug (die Krankenkassen raten 2x pro Jahr, bei wenig Zahnstein reicht aber auch einmal) zur Zahnreinigung, kann man gut vorbeugen. Abgesehen davon erspart man sich dadurch auch unnötig schmerzvolle Behandlungen.

Natürlich ist es auch wichtig, eine gründliche und regelmäßige häusliche Zahnprophylaxe durchzuführen. Verbunden mit regelmäßigen Untersuchungen beim Zahnarzt kann man dann bares Geld sparen.

No Comments