
Jun 15, 2010
Ungefähr 70% der Deutschen bekommen im Laufe ihres Lebens eine Zahnspange. Nun ist es so, dass die gesetzlichen Krankenkassen seit Januar 2002 die Kosten für eine Behandlung mit einer Zahnspange nur noch unter bestimmten Bedingungen übernehmen. Zum einen muss der Patient unter 18 Jahren alt sein und zum anderen muss eine starke Beeinträchtigung der Funktion des Kiefers und der Zähne vorliegen. Dazu zählen: Sprechen, Atmen, Beißen und Kauen. Ebenfalls muss die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung mit einer festen Zahnspange übernehmen, wenn davon auszugehen ist, dass zukünftig eine der oben genannten Funktionen beeinträchtigt sein wird.
Trifft das nicht zu, muss der Patient die Kosten selbst tragen, was dann mit bis zu 7.000 Euro zu Buche schlagen kann. Besonders für Patienten, die über 18 Jahre alt sind, ist das problematisch, da die Krankenkasse die Kosten nur übernimmt, wenn die Zahn- und Kieferfehlstellung so stark ist, dass eine kieferorthopädische und eine kieferchirurgische Behandlung notwendig sind.
Um hier an den Arztkosten zu sparen, sollte man sich auf jeden Fall einen Kostenvoranschlag ausstellen lassen und diesen bei der Krankenkasse einreichen. Fragen kostet ja bekanntlich nichts. Weigert sich die Kasse, die Kosten für die Behandlung mit der festen Zahnspange zu übernehmen, sollte man prüfen, ob man die Arztkosten steuerlich geltend machen kann bzw. diese von der Steuer absetzen kann.
Eine weitere Möglichkeit, an den Arztkosten zu sparen, ist, rechtzeitig eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen, die zumindest einen Teil der Kosten deckt. Je nach Tarif kann sich das lohnen und man kann kräftig Arztkosten einsparen.
Update vom 15.06.2010: Da verschieden Versicherungsgesellschaften bzw. Anbieter verschieden Formen von Zahnzusatzversicherungen mit unterschiedlichen Leistungen und Preisen anbieten, empfiehlt es sich vorab diese genau zu vergleichen, um eine für die eigenen Situation passende Versicherung zu finden.

Feb 23, 2010
Bei dem großen Angebot an Zahnzusatzversicherung kommt man leicht ins Grübeln. Es bleibt einem nichts anderes übrig, als sich mittels eines kompetenten Fachberaters in die Materie Zahnzusatzversicherung einweisen zu lassen.
Großer Vergleich der Zahnzusatzversicherung: www.zahnzusatzversicherung.net
Wer sich diese Mühe macht, wird dadurch belohnt, dass er, wenn es einmal notwendig ist, eine größere Zahnbehandlung über sich ergehen zu lassen, in den Kosten nicht versinkt. Die Zahnzusatzversicherung gibt einen Großteil der hohen Kosten hinzu bei einer Zahnbehandlung, ein kleiner Teil wird durch die gesetzliche Krankenkasse getragen, der Rest bleibt dann bei einem selbst. In der heutigen Zeit sollte man unbedingt Gebrauch von einer Zahnzusatzversicherung machen. Der monatliche Beitrag, der in diese Zahnversicherung gezahlt wird, ist gut zu verkraften für jeden einzelnen. Denn wer eine Zahnversicherung nicht abgeschlossen hat, wird bei einer teuren und notwendigen Zahnbehandlung bei den hohen Kosten sein blaues Wunder erleben. Man muss dann eventuell jahrelang den sehr hohen Eigenanteil einer Zahnbehandlung abbezahlen. Dies ist durch die Zahnzusatzversicherung zu vermeiden. Jeder sollte froh sein, dass es die Möglichkeit gibt, eine Zahnversicherung abzuschließen. Für jeden ist mit Sicherheit die richtige Versicherung dabei. Man profitiert durch den Abschluss einer Zahnversicherung davon, dass der Eigenkostenanteil bei einer aufwendigen Zahnbehandlung viel geringer ausfällt.
Die Kosten für Zahnbehandlungen explodieren ständig weiter, sie werden von Jahr zu Jahr bzw. von Monat zu Monat immer höher und sind von Privatleuten mit einem normalen Verdienst kaum mehr zu bewältigen bzw. zu tragen. Darüber sollte sich jeder, der keine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen hat, im Klaren sein. Man erspart sich eine Menge Ärger und Kosten, wenn man die richtige und individuelle Zahnversicherung abgeschlossen hat.

Aug 26, 2009
Eine Verdunklung der Zähne kann viele Gründe haben: Medikamente, Koffein oder Tabak zum Beispiel. Eine gewisse Verfärbung der Zähne ist im Laufe der Zeit unumgänglich. Leider hilft bei dunklen Zähnen auch kein ordentliches und regelmäßiges Zähne putzen mehr. Der letzte Weg ist für viele Betroffene eine Zahnaufhellung. Bei der Zahnaufhellung, auch Bleaching genannt, wird meist ein Gel aufgetragen, dass Wasserstoffperoxid (H2O2) enthält, die in den Zahn eindringen und dort die im Zahn enthaltenen Farbstoffe chemisch verändern und aufhellen.
Entscheidet man sich zu einer Zahnaufhellung, hat man mehrere Möglichkeiten. Man kann Bleaching-Produkte in der Drogerie oder in der Apotheke kaufen und dann die Zahnaufhellung alleine zu Hause durchführen. Hierbei kann insbesondere im Vergleich zu einer professionellen Zahnaufhellung bei einem Zahnarzt viel Geld gespart werden. Qualität und Ergebnisse, der rezeptfrei zu erhaltenen Bleaching-Produkte unterscheiden sich aber deutlich. Übertreibt man den Wunsch nach weißen Zähnen kann es zu einer Ausdünnung des Zahnschmelzes kommen. Andere Nebenwirkungen können eine höhere Temperaturempfindlichkeit sowie eine aufgeraute Zahnoberfläche sein. Letztere Nebenwirkungen sind allerdings meist von temporärer Natur. Bei einer Zahnaufhellung sollte zudem beachtet werden, dass die Zähne gesund und ohne Füllungen sind. Bei einem Loch im Zahn kann das Gel starke Schmerzen hervorrufen. Hat man bereits eine Füllung, so ist es möglich, dass die Zähne nach dem Aufhellen weißer sind als die Füllung. Kein schönes Ergebnis, wenn die Zähne auf einmal fleckig erscheinen…
Um ein ideales Ergebnis zu erzielen und sicher zu gehen, dass nach der Zahnaufhellung keine böse Überraschung wartet, sollte in allen Fällen ein Zahnarzt zu Beratungszwecken herangezogen werden. Wer ganz auf der sicheren Seite stehen möchte, der sollte sich für eine Zahnaufhellungsbehandlung beim Zahnarzt oder in einem Bleaching-Center entscheiden. Um hier möglichst kostengünstig zu dem Traum von weißen Zähnen zu gelangen, empfiehlt es sich die Preise mehrerer Zahnärzte zu vergleichen.

Jan 14, 2009
Laut den Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) weist Berlin die höchste Dichte an Zahnärzten auf. So waren im ersten Halbjahr 2008 in Berlin 3.123 Zahnärzte zugelassen. Statistisch betrachtetet kommen so auf einen Zahnarzt 880 Einwohner. Damit liegen Berliner Zahnärzte mit knapp 400 Patienten weniger bei der Anzahl der Patienten deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 1.277 Patienten pro Zahnarzt.
Zahnarzt Angst Tipps erhalten Sie hier: Zahnarzt Berlin

Jan 13, 2009
Das Verfahren der Ceramic Reconstruction, kurz CEREC, ist ein Verfahren zur Herstellung von Zahnersatz aus Keramik. Im Gegensatz zu herkömmlichem Zahnersatz wird dieser nicht in einem Zahnlabor gefertigt, sondern kann direkt in der Praxis hergestellt werden. Das hat den Vorteil, dass man den Zahnersatz in derselben Behandlung eingliedern kann, in welcher der Zahn auch präpariert wurde. Das Herstellen und Anbringen von mit CEREC gefertigtem Zahnersatz gliedert sich in mehrere Schritte:
1. Schritt der Behandlung mit CEREC gefertigtem Zahnersatz
Im ersten Schritt müssen sämtliche kariöse Stellen am Zahn entfernt werden. Wie viel Zahnmaterial entfernt werden muss, hängt davon ab, welcher Zahnersatz später eingegliedert werden soll. Soll eine künstliche Zahnkrone aufgesetzt werden, muss der Zahn rundherum stark beschliffen werden. Bei einem Inlay reicht es aus, wenn die kariöse Stelle am Zahn entfernt wurde.
2. Schritte der Behandlung mit CEREC gefertigtem Zahnersatz
Der präparierte Zahn wird nun mittels einer speziellen Kamera abgetastet, um daraus ein dreidimensionales Modell des Zahns zu erstellen. Anhand dieses Modell berechnet nun das CEREC-System die optimale Form für den Zahnersatz.
3. Schritt der Behandlung mit CEREC gefertigtem Zahnersatz
Anschließend fräst das System diesen aus einem Keramikrohblock heraus. Der gesamte Vorgang, vom Erstellen des 3D-Modells bis zum fertigen Zahnersatz, dauert in der Regel zwischen 20 und 40 Minuten.
Vor- und Nachteile des CEREC-Verfahrens
CEREC-gefertigter Zahnersatz ist im Gegensatz zu Zahnersatz aus dem Zahnlabor nicht ganz so passgenau. Aus ästhetischer Sicht ist CEREC-gefertigter Zahnersatz meist zufriedenstellend, da Keramik natürlichem Zahnmaterial sehr ähnlich sieht.
Der größte Vorteil ist aber, wie oben bereits gesagt, dass der Zahnersatz fast unmittelbar nach der Präparation des Zahnes eingesetzt werden kann. Hierdurch entfallen auch die Kosten für einen zweiten Zahnarzttermin, die Kosten für provisorischen Zahnersatz (z.B. eine provisorische Krone) und die Kosten für das Zahntechnische Labor. Zwar kommen dafür die Kosten für das CEREC-System hinzu, diese sind meist aber geringer als die oben genannten Gesamtkosten für herkömmlichen Zahnersatz. Auf diesem Weg kann man auch gut an den Zahnarztkosten sparen.

Dez 23, 2008
Wie ich bereits zum Thema Zahnprophylaxe beschrieben habe, kann der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt bares Geld sparen. Ein weiteres Thema, das mit dem regelmäßigen Zahnarztbesuch zusammenhängt, ist das – vor allem zum Ende des Jahres hin oft erwähnte – Bonusheft..
Wer bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, sollte mindestens einmal, aber besser zweimal im Jahr seinen Zahnarzt aufsuchen, um die Zahngesundheit überprüfen zu lassen. Dadurch können nicht nur Karies oder Parodontose rechtzeitig erkannt werden, sondern man kann sich diese Zahnarztbesuche in sein Bonusheft eintragen lassen. Wer nun fünf Jahre in Folge regelmäßig seinen Zahnarzt mindestens einmal zur Vorsorgeuntersuchung aufsucht, erhält 20 Prozent Bonus auf Zahnersatz von der Kasse. Wichtig ist, dass man seinen Zahnarzt jedes Jahr ohne Unterbrechung besuchen muss. Patienten, die das über einen Zeitraum von zehn Jahren aufweisen können, erhalten sogar einen Bonus von 30 Prozent. Gerade vor Weihnachten sind deshalb viele Zahnarztpraxen besonders gut besucht, weil die Patienten kurz vor Jahresende noch ihren Stempel im Bonusheft abholen wollen – viel Arbeit für die Zahnärzte, aber ein Gutes für die Zahngesundheit!
Wer nun regelmäßig den Zahnarzt aufsucht und sein Bonusheft sorgfältig führt und pflegt, kann bei den Kosten für Zahnersatz viel sparen. Und abgesehen davon, dass man Zahnarztkosten sparen kann, gibt man dem Zahnarzt auch die Möglichkeit, Zahnerkrankungen möglichst früh festzustellen. Eine solche Früherkennung kann in der Folge schmerzvolle Behandlungen ersparen.

Dez 16, 2008
Seit Januar 2005 ist das neue Bezuschussungssystem für Zahnersatz in Kraft. Dieses System sieht vor, dass von den gesetzlichen Kassen, nur noch die sogenannten Regelversorgungen bezuschusst werden. Das bedeutet, dass wenn ein Patient einen höherwertigen Zahnersatz wünscht, die Kasse trotzdem nur den Festzuschuss für die Regelversorgung zahlt. Wobei man anmerken muss, dass in dem meisten Fällen dieser Festzuschuss nicht einmal die Kosten für die Regelversorgung deckt. Die Kosten für den Zahnersatz, die nicht von der Kasse getragen werden, muss dann der Patient selbst tragen. Dieser Betrag, den der Patient selbst tragen muss, nennt man Eigenanteil.
An einem Beispiel wird das ganze deutlicher:
Muss ein kariöser Zahn im Backenzahnbereich mit einer Krone versorgt werden, wird die Kasse nur den Festzuschuss für eine künstliche Zahnkrone aus Nicht-Edelmetall ohne Verblendung zahlen. Wünscht der Patient nun eine verblendete Gold Krone, muss er die Kosten die für den Zahnersatz die über den Festzuschuss hinaus gehen selbst tragen.
Je nach Umfang der Arbeit und dem gewünschten Material, kann der Eigenanteil schon mal bis zu 5.000 € gehen. Es gibt aber auch Zahnarztleistungen die von der Krankenkasse gar nicht bezuschusst werden, wie z.B. die professionelle Zahnreinigung oder eine Implantatssetzung. Diese Leistungen werde auch Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) oder privat Leistungen genannt.
Um nun an den Zahnarztkosten sparen zu können, gibt es die Möglichkeit, den Zahnersatz auszuwählen, der von den Kassen als Regelversorgung vorgesehen ist, da bei diesem eben auch der Großteil der Kosten von der Kasse getragen wird. So beträgt der Eigenanteil für eine Nichtedelmetall-Krone ca. 250 € (ohne Bonus oder Härtefallregelung). Bei einer Krone aus Edelmetall, also Gold beträgt der Eigenanteil ca. 350 €. Also 100 € mehr und das nur bei einer Krone. Bei einer aufwendigen Prothesen Behandlung können die Kosten dementsprechend nach oben steigen.

Nov 27, 2008
Wer mindestens zweimal im Jahr zu seinem Hauszahnarzt geht, um dort eine Professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen, schont nicht nur seine Zähne, sondern auch den Geldbeutel. Durch diese umfangreiche Prophylaxe wird Zahnkrankheiten wie Karies oder Parodontitis vorgebeugt. Die Kosten muss man zwar komplett selbst tragen, kann jedoch deutlich kostenintensivere Zahnbehandlungen vermeiden und so auch an den Zahnarztkosten sparen. Hierzu ein kleines Beispiel:
Ist ein Zahn mal so stark durch Karies beschädigt worden, dass man diesen überkronen muss, kann dass schon mal gut zwischen 300 und 500 Euro kosten. Je nach Krankenkasse muss man dann selbst noch zwischen 200 und 300 Euro zuzahlen. Zahnarztkosten, die man sich unter Umständen hätte sparen können, wobei dass noch vergleichsweise harmlos wäre.
Angenommen, man verliert einen Zahn durch Parodontitis: Wenn die Lücke mit einer Brücke versorgt werden soll, kann das bis zu 1.000 Euro kosten, je nach Zuschuss der Kasse. Bei einem Implantat wird das dann nochmal teurer, besonders deswegen, weil die Kasse die Implantatssetzung nicht bezuschusst. Lediglich an den Kosten für die Krone beteiligen sich die gesetzlichen Krankenversicherungen. Da können dann Kosten von bis zu 2000 Euro oder mehr entstehen.
Geht man jedoch oft genug (die Krankenkassen raten 2x pro Jahr, bei wenig Zahnstein reicht aber auch einmal) zur Zahnreinigung, kann man gut vorbeugen. Abgesehen davon erspart man sich dadurch auch unnötig schmerzvolle Behandlungen.
Natürlich ist es auch wichtig, eine gründliche und regelmäßige häusliche Zahnprophylaxe durchzuführen. Verbunden mit regelmäßigen Untersuchungen beim Zahnarzt kann man dann bares Geld sparen.